Automarken: Chancen für den Käufer

Unter dem Begriff Automarken verstehen sich viele verschiedene Namen. Sie alle gehören Automobilbauern, die unter diesem Namen dann ihre Modelle vertreiben. Nicht immer unterscheiden sich die Modelle von den Autos des Mutterkonzerns. Vielmehr gibt es zahlreiche Überschneidungen.

Von Marktsegmenten und Mutterkonzernen

Automarken versuchen immer ein bestimmtes Segment zu besetzen. So gibt es Marken, die ausschließlich im niederpreisigen Segment tätig sind. Andere Marken besetzen das gehobene Segment und wieder andere bieten einen bestimmten Life-Style. Dies ist von den Herstellern so gewollt. Damit haben sie die Möglichkeit, eine größere Bandbreite des Marktes zu bedienen, ohne dass dabei ein Name geschädigt wird. Daher sind die Automarken genau definiert. Abweichungen von der Politik gibt es nicht. Bei den größten Autobauern ist es sogar egal, was die Ingenieure entwerfen – sie haben für jeden Entwurf einen passenden Geschäftszweig. Die verschiedenen Verstrickungen sind dabei so groß, dass in vielen Fällen nicht ersichtlich ist, welchem Konzern die Marke gehört. Häufig kann dies aber durchaus auch auf den verschiedenen Autoteilen gesehen werden, denn dort ist in der Regel der Mutterkonzern vermerkt.

Günstige Preise

Gerade wenn es sich um günstige Automarken handelt, kann der Kunde Vorteile für sich verbuchen. Einige Autobauer lassen sowohl die hochpreisigen wie auch die günstigen Modelle im gleichen Werk fertigen. Oftmals ist es sogar nur ein Schild oder eine leicht veränderte Motorhaube, die den Unterschied zum teuren Modell ausmacht. Die Autos sind in diesem Fall baugleich und verfügen daher über die gleiche Qualität. Manchmal verfügt die Billigmarke eines Autobauers über die ältere Technik der Hauptmarke. Damit steigt dann auch die Zuverlässigkeit – zum Nutzen des Kunden.
Wer sich im Dschungel der Automarken auskennt, der hat beim Kauf eines günstigen Neuwagens damit einen großen Vorteil. Aber auch die Käufer der teuren Marken profitieren unter Umständen. Da die Motorteile häufig baugleich sind, kann auch das Ersatzteil der günstigeren Marke verwendet werden. Die Teile werden in vielen Fällen in den gleichen Fabriken mit den gleichen Mitteln gebaut, wie die teuren Originale. Die Teile sind deshalb sehr oft zwischen den Automarken austauschbar.

Wer sich im Vorfeld eines Kaufs über die Automarken informiert, kann deshalb richtig sparen und dabei noch hohe Qualität erhalten. Eine kleine Mühe, die sich tatsächlich lohnt – denn die Marke sagt nichts darüber aus, was wirklich in den Fahrzeugen verbaut ist.

IMG: Mammut Vision – Fotolia

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